7. Mai 2010

Projekt: Ohne Moos viel los! - Talente gegen Talente

Abgelegt unter: Allgemein — Tags:, — mary @ 08:37

Hintergründe zum Angebot: Ein besonderer Wünschetag

Immer wieder treffe ich wunderbare, nette, aufgeschlossene  Menschen, die sich , aus welchen Gründen auch immer, in einer finanziellen Notlage befinden, Sie kämen gerne in meine Kurse, sie bräuchten dringend Unterstützung, Begleitung, ein Coaching, aber…und dann kommt das große ABER: sie können es sich schlichtweg nicht leisten, weil sie bei Hartz IV gelandet sind, mit ihrer Selbständigkeit gescheitert sind, durch Krankheit, Scheidung, Tod mehr oder weniger mittellos dastehen.

Was tun? Altruistisch umsonst anbieten? Wie helfen, ohne sowohl mir selbst als dem/der anderen das Gefühl zu geben:  Hey, ICH bin die große Geberin - und  DU bist der ‘Almosen’-Empfänger. Das ist für mich nicht Auf-Augenhöhe-miteinander-verkehren. Zudem hinterlässt es bekanntermaßen häufig beim Nehmer das Gefühl, in jemandes, in diesem Fall: meiner Schuld zu stehen. SO, das wusste ich ganz genau,  wollte ich es NICHT.

Manchmal fällt einem die Lösung quasi als Geschenk vor die Füße:

Einer supernetten Frau habe ich letztens spontan angeboten: Sche… aufs Geld!  Kommen Sie doch einfach so. Sie haben sicher 1000 Talente, die ich gebrauchen kann und damit bezahlen Sie dann den Kurs. Auch wenn sie an dem Tag nicht konnte, war sie völlig begeistert von diesem Vorschlag und, peng, die Idee lag plötzlich megaklar vor mir: Ich mache eine Art Pilotprojet: ICH biete einen Kurs an - und die TeilnehmerInnen bezahlen mit ihren Talenten.

Wie der Donner dem Blitz folgt, folgten natürlich 1000 “Ja, aber!” der lieben besorgten Mitmenschen: Wie willst du das denn machen? Dann musst du doch XY und Z machen! etc. etc. ..  Weitere Ausführungen zum Traumkiller Ja, aber… siehe diesen Blogartikel.

Ich will und wage es dennoch, nämlich den Versuch, ob es möglich ist, Talente gegen Talente zu tauschen. Ich gehe das Ganze mit großer Neugier an und bin gespannt ob all der kreativen Dinge, Leistungen, Ideen, die es zu tausachen gibt und gilt.

Für mich hat das auch etwas damit zu tun, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Wert nicht mehr oder nur davon abhängig machen, ob sie Geld haben oder nicht. Was sie haben, sind Talente.  ALLE! Und sich dieser wieder als eigenständigen Wert bewusst zu werden, sich selbst mal wieder als Gebende zu erleben, , fördert das Selbst-Bewusstsein enorm.

Noch 2 häufig gestellte Fragen: Warum gerade ein Wünschetag? Ist das nicht purer Quatsch für Leute mit Existenzsorgen?

GERADE Menschen mit Existenzsorgen brauchen m.E. einen INSELTAG, an dem sie mal wieder nach Lust und Laune ihren Wunschmuskel ausprobieren, trainieren können,  um aus dem Denkkarussel: Kein Geld!  Wie komme ich schnellstmöglichst zu Geld? herauszukommen.

Und: sie selber gestatten sich das Träumen und Wünschen selbst nicht mehr, weil sie im Realitätskorsett oder Resignierungspanzer gefangen sind. Da kann man/frau auf keine neuen, guten Perspektiven kommen. Träumen erweitert den Möglichkeitshorizont!

Das größte Tabuthema ist jedoch in so einer Situation die SCHAM: Viele Menschen schämen sich, dass sie kein Geld haben, versagt haben, in dieser Konsumgesellschaft nicht mithalten können und  sogar dafür, hin und wieder von einem anderen, besseren Leben zu träumen!  SCHAM ist ein mächtiges Gefühl und eins der häufigsten Gründe, warum Menschen sich zurückziehen und nicht ins Handeln kommen.

Wünschetag meint auch:  Sich einen Tag gönnen, wo ich Menschen treffe, denen all diese Gefühle nicht fremd sind, wo ich mich mal nicht verstellen muss, wo ich spielerisch rumspinnen darf, ohne das gleich jemand sagt: Geht’s noch! Was spinnste rum! Das wird doch eh nix. Sieh erst mal zu, dass de an Geld kommst! , wo ich mich an meinen Talenten er-freue, egal, ob ich sie JETZT  und gleich beruflich/geldlich nutzen kann.

Das gibt Mut und Kraft und Zuversicht und Vertrauen in die eigene Selbstmächtigkeit.

Konkret:

a) Wer meint, er oder sie selbst gehört zu dieser Gruppe von Menschen

b) oder jemanden kennt, der/die in dieses Projekt passt,

c) oder noch Anregungen/Ideen/Erfahrungen zu Tauschgeschäften hat,

der/die möge sich telefonisch unter 0521/78 402 79 oder per mail: coaching@maria-ast.de bei mir melden oder diese Info entsprechend weiterleiten.  Mehr Details zum Angebot und zur Anmeldung: siehe http://blog.maria-ast.de/?p=442

“Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen!” - J.W.von Goethe

Möge es so sein! Herzlichst

Maria Ast

23. Februar 2010

Von Training, Talenten und Technikverständnis

Abgelegt unter: Allgemein — Tags:, , — mary @ 11:26

“Lernen ist wie Rudern gegen den Storm. Hört man damit auf, treibt man zurück.” - Laotse

Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen: Trainieren meint ja nix anderes, als Üben, Üben, Üben: Vokabeln, Abfahrtslauf, den neuen DVD-Player zu bedienen, weniger-schüchtern-sein, selbstbewusster auftreten…

Woran üben Sie denn gerade rum?

Nundenn, ich gebe es zu: Technikverständnis zählt nicht zu den Talenten, mit denen der liebe Gott mich vorrangig gesegnet hat. Im Gegenteil: er hat erheblich geschludert, so dass ich leider, leider gezwungen bin, auf diesem Gebiet in Dauerübungsbereitschaft zu bleiben, um halbwegs in dieser technikdurchsetzten Welt bestehen zu können.

Gestern zum Beispiel: Da hatte ich nach 3 Ewigkeiten (weiterlesen…)

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