20. Januar 2012

Requiem fĂŒr einen Baum

Abgelegt unter: Allgemein — Tags:, — mary @ 10:18

Sie kommen immer im Morgengrauen. Immer. Das kenne ich schon. Wenn die Menschen noch halb schlaftrunken in den Morgen stolpern, kommen sie.  Mit ihren SĂ€gen.  Und immer mit einem Lastwagen mit großem AnhĂ€nger. Blitzblank soll die deutsche Erde hernach sofort wieder sein.

Und dann heute morgen sehr frĂŒh hörte ich sie. HÖRTE! Dieses GerĂ€uch von MotorsĂ€gen, das sofort das Adrenalin in die Blutbahn pumpt. Weil ich es kenne. Weil ich weiß, was es bedeutet, weiß, wer kommt und was kommt. Die BaumfĂ€ller. Die mal eben in 10, 20, 30 Minuten BĂ€ume, die mitunter Jahrhunderte gewachsen sind, absĂ€gen.

Ich höre sie…. Sie sĂ€gen und sĂ€gen und sĂ€gen. Noch immer. Den Ahornbaum, der jahrelang vor meinem BĂŒroerkerfenster stand.  Das FĂ€llen ging so schnell, dass es mir kaum gelungen war, in Schuhe und Mantel zu schlĂŒfen und ihn noch mal vor dem Haus stehend und irgendwie auch die Straßenkreuzung prĂ€gend, zu fotografieren. So blattlos, so nackt, bevor er fĂ€llt.

Und nun zersĂ€gen sie ihn. Ich kann nicht hingucken. Ich kann nicht weghören. Ich stelle mir vor, mir wĂŒrde jemand fein sĂ€uberlich mit einer KreissĂ€ge Arme, Beine, Rumpf in fein handlich zu transportierende StĂŒcke zerzĂ€gen…

Es ging ja nicht anders. Alles fĂŒr Ihre Sicherheit, Frau Ast. Alles geprĂŒft. Alle Möglichkeiten durchdacht. (Alle? Mir fiel schon aus dem Stand noch eine andere ein..)  Wir bedauern, Sie mĂŒssen verstehen: Es geht einfach nicht anders!

Und ĂŒberhaupt:  Ist nicht alles Leben ein Werden und Vergehen? Und  nichts wĂ€hret ewiglich. Könnte man einwenden.  Alles korrekt. Nicht zu widerlegen. Und dennoch, irgendwas in mir protestiert. Irgendetwas,  noch nicht in Worte Benennbares, schreit nach Gehört-werden-wollen.

In meinem Kopf dreht und dreht und dreht sich immer wieder die Schlusszeile aus einem Gedicht von Ernst Jandl


einen will ich, der fĂŒr mich spricht!

31. Dezember 2011

Erst im Neuen Jahr zu lesen…

Abgelegt unter: Allgemein — mary @ 17:06

Im neuen Jahr

grĂŒĂŸe ich meine nahen und die fremden Freunde

grĂŒĂŸe die geliebten Toten

grĂŒĂŸe alle Einsamen

grĂŒĂŸe die KĂŒnstler die mit Worten Bildern Tönen mich beglĂŒcken

grĂŒĂŸe die verschollenen Engel

grĂŒĂŸe mich selber mit dem Zuruf: Mut

Rose AuslÀnder

~~~~~~~~~

Allen Leserinnen und Lesern ein gutes, erfĂŒlltes und erfĂŒllendes Neues Jahr.

Nicht nur mir, auch Ihnen rufe ich mit Rose AuslĂ€nder zu: Mut. WofĂŒr auch immer Sie ihn brauchen: Neues anzupacken, Altes loszulassen, beherzt eine Entscheidung zu treffen, sich mit sich oder sonst jemandem auszusöhnen.

In herzlicher Verbundenheit auch in 2012.

Maria Ast

7. Dezember 2011

Tag 19, 20, 21, 22, 23… und Fazit des Selbst-Exeriments

Abgelegt unter: Allgemein, Selbst-Experiment — Tags:, , — mary @ 10:04

Nein, es ist noch nicht der 24. 12. heute, es ist ‘bloß’ der 23. Tag meines 21-Tage-Selbst-Experiments.

19. bis 21. Tag: Ruhe. Ruhe. Ruhe fĂŒr Körper und Geist, da es seit gestern wieder voll losgeht mit Coachings und Alltagsdingen.  Der Husten hat sich von OrkanstĂ€rke auf WindstĂ€rke 2 - 3 runtergeschraubt und der Kopf ist wieder frei.

Ja, das Experiment: Mit Gewohnheiten brechen - in meinem Fall, die der Vorratshaltung.

Die herausragendsten Erkenntnisse sind:

  • Ich scheine archetypisch Uraltsammler-Triebe zu haben, jedenfalls was Nahrung, Papier, Servietten und Spruch-Postkarten und BĂŒcher angeht. War min in dieser opulenen Weite nicht bewusst vorher.
  • Die wahre Gewohnheit, die es zu Ă€ndern gilt, ist nicht im “Horten” von Nahrung, sondern die Art, wie ich wann und warum einkaufe, nĂ€mlich nach dem Lustprinzip: Worauf habe ich JETZT oder HEUTE Hunger?
  • Dieses Lustprinzip-Einkaufen hat aber den entscheidenden Nachteil, dass ich dann wiederum Nahrung kaufte. Frau kann ja NIE wissen, worauf sie/wir morgen Hunger haben.
  • Wie sehr auch bei der Nahrung mein allerheiligster und genereller Lebenswahlspruch durchkommt: ICH HÄTTE GERNE DIE WAHL!
  • Ich hĂ€tte nie geglaubt, wie sehr Gastfreundschaft und dem-Gast-Nahrung-anbieten bei mir zusammen hĂ€ngen. Bin Landkind. Da kam eben was auf den Tisch, wenn Nachbar oder GĂ€ste kamen. Wie ich damit zukĂŒnftig umgehen will? Weiß ich grad noch nicht. Gilt es nochmal drĂŒber nachzudenken.
  • Dass frau nebenbei 3 kg in 21 Tagen abnehmen kann, OHNE sichkrampfhaft zu konzentrieren: Was esse ich alles nicht?, sondern durch pure Fokussierung auf: Was is noch da?
    (Naja, dieser fiese Infekt hat auch dazu beigetragen, dass ich eigentlich 1 Woche so gut wie keinen Hunger hatte…)
  • Die wichtigste Erkenntnis: Welch ungeheuren Spaß es mir macht, zu schreiben! Nicht nur fĂŒr mich allein im KÄmmerlein, sondern hier im Blog oder sonstigen Blogs. Das Schöne daran ist wiederum, dass man das GefĂŒhl hat: Da draußen sind Menschen, die das lesen. Und das Schöne daran? Es befriedigt unserer aller Sehnsucht nach Verbundenheit mit Menschen, die Ă€hnlich ticken, wie wir selbst. Dazu habe ich mal einen Blog-Artikel geschrieben: Ich schreibe, also bin ich - Oder warum bloggen, twittern, schreiben Sie?, der immer noch passt.
  • Dass ich ein Coach sein will, der sich auch als Mensch sichtbar macht- und nicht nur als supertolle Expertin, die immerzu alles im Griff hat. Hat se nicht - ABER: Sie hat gelernt, mit den Herausforderungen des Lebens anders umzugehen, als noch vor Jahren. Das beruhigt ungemein. Und gibt Selbst-Vertrauen.

Im Prinzip ging es ja bei diesem Experiment um die grundlegende Frage:
Wie passsiert VerĂ€nderung? Welche HIndernisse treten auf? Was lĂ€sst mich scheitern oder weitermachen? Wie sehr bin ich motiviert? Macht es Spaß oder wird es Last und Frust?

Ich bin nachwievor der Meinung:
Die innere Haltung bestimmt den Grad unserer Motivation - ganz egal, um welches Ziel oder welche Herausforderung es sich handelt.

Sich z.B. die Erlaubnis zu geben: “Ich darf auch scheitern!, dann kommt es eben meiner (Lebens)Erfahrung zugute!”ist weitaus förderlicher, als auf Teufelkommraus ein Ziel erreichen zu wollen. Es sind die Flexiblen, die evolutionstechnisch ĂŒberlebt haben, nicht diejenigen, die es nicht geschafft haben, sich verĂ€nderten VerhĂ€ltnissen anzupassen. Oder: die VerhĂ€ltnisse den eigenen BedĂŒrfnissen anzupassen.

Vielleicht haben Sie ja Lust gekriegt, selbst ein kleines Experiment der VerÀnderung zu wagen:

offener zu werden, oder direkter, oder mal kein Geschenkpapier um die Weihnachtspakte zu packen, sondern irgendwas Kreativeres, oder sich freundlicher am Telefon zu melden, oder morgens 10 Minuten eher aufzustehen, um in Ruhe zu frĂŒhstĂŒcken. Was immer es sein mag, STARTEN Sie - mit der inneren Haltung: Ich lerne hier was ĂŒber mich! Was immer es sein wird, es wird mich in meiner Selbst-Kenntnis weiterbringen.

Und, wenn Sie mögen: Lassen Sie uns teilhaben hier.

2. Dezember 2011

Tag 18 von 21 - Gewohnheiten: Diener oder Herr?

Abgelegt unter: Allgemein, Selbst-Experiment — Tags:, , — mary @ 10:04

Es regnet! Juchhu! Yippy! Schon beim Augenaufschlagen hörte ich die Tropfen auf dem Fensterbrett. Es gibt Wetter, das passt einfach besser zu meiner Stimmung als anderes.  Nichts stimmt mich depressiver als strahlendster Sonnerschein mit lauter munteren, geschĂ€ftig unterwegsseienden Menschen, die sich alle, alle gemĂŒĂŸigt fĂŒhlen, dieses wunderschöne Wetter zu NUTZEN! Ich könnte mich als trotzige Gegenbewegung dann einfach ins Bett legen und sagen: Ich mache nicht mit!

Aber heute… Yes, , ist das toll! Heute kann ich völlig losgeöst vom Schön-Wetter-nutzen-Druck in der Bude vor mich hin rekonvaleszieren (und meine Lunge hat das noch bitter nötig!) - und meine KĂŒchenschrĂ€nke aufreißen, zumal der Appetit sich langsam wieder anschleicht.

Eigentlich bin ich enttÀuscht! Ich bin ent-tÀu-hÀuscht!

Kennen Sie den Film: A Fisch called Wanda? Wo der Typ alles mögliche macht, um einen Safe zu knacken. Endlich isses soweit…  Er öffnet ihn… LEER!! Alles umsonst! Jedermann und -frau erwartet, dass der Typ komplett ausrastet.  Der sitzt aber nur da und sagt lakonisch: “Ich bin enttĂ€uscht. In bin ent-tĂ€u-hĂ€uscht!”  Irre.  Dieser Satz ist in Family als running Gag eingegangen. Es brauchte nur jemand zu sagen: “Ich bin enttĂ€uscht. Ich bin ent-tĂ€u-hĂ€uscht!” dann wussten alle, was Stunde oder GemĂŒtslage geschlagen hatte, was Schulnotenlage anging, zuweilen auch.

Also, auch ich bin ent-tĂ€u-hĂ€uscht!  Ich hatte mir das Ergebnis auch anders vorstellt. Ich dachte, …..

(weiterlesen…)

30. November 2011

Tag 16 von 21 - Schlapp… schlapp und der erste Wunsch ging schon in ErfĂŒllung

Ich hatte mir vorgenommen: Dieses Jahr lĂ€sst du es im Advent langsam angehen. Jau. Wunsch innen forumliert - Universum/Christkind/Weihnachtsmann, irgendwer hat Wunsch postwendend erhört. Seit Tagen schleppe ich mich vom Sofa ins Bett an den PC ĂŒber die KĂŒche - Teechen kochen,  kalte eingeweckte Kirschen essen - zurĂŒck aufs Sofa. Seit 5 Tagen bin ich krank - und das erkenne ich nicht nur am vorgenannten Rumgeschleppe meines Körpers, sondern vor allen Dingen auch daran:

Ich lie-be Kuchen. Ich liebe ein Glas Rotwein am Abend. Wenn ich beides nicht mag, bin ich krank. Ich mag beides nicht!

Und, ich mag es zudem nicht, wenn mich jemand betĂŒddelt, wenn ich krank bin und mich bedauert und auf jede Gelegenheit stiert, um mir was Gutes zu tun. Ich könnte dann schreien.  Was ja grad nicht geht. Stimme ist im Eimer.  Was ich sagen will: Wenn ich schlapp, schlapp darnieder liege, dann will ich einfach in Ruhe gelassen werden. Punkt. Ich will vor mich hin leiden, husten, dösen, drömseln. MitfĂŒhlende Menschen setzen mich da irgendwie zusĂ€tzlich unter Druck. Erlaubt ist grad noch zu fragen: “Brauchste was?”  - und das bitte nicht im MitgefĂŒhl triefenden Ton, nein, einfach gefragt und dann kann ich “Ja, nen Tee.” sagen und dann will ich den ans Bett geknallt kriegen und gut is. Jede weitere Zuneigungsbekundung möge man(n), Kind, FreundIn unterlassen oder sich fĂŒr Zeiten aufheben, wo es mir gut geht.

Und SIE? Was brauchen Sie, wenn Sie krank sind? Ich grenze mal ein: wenn Sie megamĂ€ĂŸig erkĂ€ltet sind oder gerade die Magen-Darm-Grippe oder die MigrĂ€ne Sie erwischt hat. Trost? Gepampert werden wollen? Aufmerksamkeit? Oder Mit-sich-allein-sein? (weiterlesen…)

28. November 2011

Tag 14 Selbst-Experiment - Der Mensch denkt, die Infektion lenkt

Abgelegt unter: Allgemein — Tags:, , — mary @ 10:43

Hallo und einen sonnigen Montagmorgen.

Sie sind treuer Blogleser, treue Blogleserinnen und sind voller Erwartung von ‘fleischlichen’Lobeshymnen meinerseits, Lobeshymnen auf  Gans und Knödel und Rotkohl?

Dann muss ich SIe enttĂ€uschen. Der Mensch denkt und plant und die Infektion legt den Plan mal grad aufs Laken. Statt Gans & Co. gab es Samstagmorgen Husten, Heiserkeit, Kopfweh - und HĂŒhnersuppe. Hatten Körper und Seele nötig, weil beide sich auf Lecker-essen im Kreis lieber Menschen gefreut hatten.

Und bevor SIE es jetzt auch noch sagen: NEIN! Ich glaube NICHT, dass meine Infekt… Moment… Hatschi… Haaa… echt jetzt…. , also, dass meine Infektion irgendwas mit meinem Ich-esse-erst-mal-alles-leer Experiment zu tun hat. Das zeigt mir EHER, was SIE oder sonstige Mitmenschen sich darunter vorstellen. Denn dazu tendieren wir: Uns Vorstellungen - zuweilen wildester oder besorgtester Art - zu machen, wenn wir (weiterlesen…)

25. November 2011

Tag 11 des Selbstexperiments - Bergfest also…

Abgelegt unter: Allgemein, Selbst-Experiment — Tags:, , — mary @ 09:56

Tag 11 also von angepeilten 21 Tagen. Die kleinen Essgewohnheiten, die ich scheint’s drauf habe, zeigen sich immer mehr: Z.B. das Thema Fleisch. Gestern hĂ€tte ich meine ZĂ€hne ununterbrochen in etwas Fleischliches schlagen können. Egal was: Schinken, Steak, HĂ€hnchenbrust, Roulade… völlig wurscht. Hauptsache: FLEISCH!

Bis dato war mir nicht klar, dass ich doch hin und wieder sehr gerne nicht-vegetarisch esse. Ohne diese Öffentlichkeit hier im Blog wĂ€re ich gestern in die Frittenbude Ecke Sudbrackstraße gestĂŒrmt, um mir dort gleich und sofort ein halbes HĂ€hnchen-  nackt, ohne Beilagen-  einzuverleiben.

Jaja, die kleinen Gewohnheiten, die sich ‘einfach so’ in den Alltag einschleichen. NĂ€chste Erkenntnis: Anscheinend nutze ich das Lebensmittel-einkaufen als willkommene Gelegenheit,    (weiterlesen…)

24. November 2011

Selbst-Experiment Tag 10 - …uahhhh… erste Panik…

Abgelegt unter: Allgemein, Selbst-Experiment — Tags:, , — mary @ 12:17

PANIK!!!!!!!

Kaum schlag ich die Augen auf gegen halb 7.00: Paaaaaaaaanik! 1000 Gedanken wirbeln im Kopf herum - und alle, alle drehen sich um Essen!! Ich fasse es nicht. Ich will es nicht. Ich will SIE nicht! Verd….. noch mal, ich habe genug in meinem Leben ĂŒber Essen und Abnehmen und dem Zusammenhang zwischen Ängsten und Essen nachgedackt, reflektiert. ICH WEISS DOCH, WIE DAS ZUSAMMENHÄNGT!

Und: NEIIIIIIIIIIN! ich will da jetzt nicht schon wieder drĂŒber nachdenken (mĂŒssen)!

Fakt ist jedoch: Die Panik macht sich breiter. Völlig diffus. Ein GefĂŒhl…. ich könnte, ja, was eigentlich? Verhungern? Quatsch, sagt mein Kopf sofort! Tickst ja nicht echt! In Deutschland verhungert niemand. Du kannst auch einfach rausgehen und dir was kaufen. Und es ist doch noch genug da!

Duschen, Saugen, KnĂ€ckebrot :-(…  Es gibt Termine heute. Und DURCHATMEN und  erst mal reflektieren: Was war da eigentlich los? (weiterlesen…)

23. November 2011

Tag 9 - Selbstexperiment: Ich esse alles (?) auf

Abgelegt unter: Allgemein, Selbst-Experiment — Tags:, , — mary @ 12:04

Eins steht fest: Finncrisp wird auf Dauer nicht meine bevorzugte Morgenspeise werden. Und die von einer von Fresenius geprĂŒften un von einem bekannten Moderator hochgelobte Teewurst auch nicht, stellt sich doch nebenbei raus, das SIE es ist, die mir zu MagendrĂŒcken ‘verhilft’.

Leichte Unruhe fÀngt an sich breiter zu machen:

  • Was mache ich mit 5 unterschiedlichen Reissorten? (Mit und ohne Wildreis, noch 2 Packungen mit Normalreis, 1/2  Packung Milchreis)
  • Mit welchen noch vorhandenen Nahrungsmitteln will und kann ich die ‘verwurschten’? Und wohin mit dem ganzen Mehl? Brot backen? Eier, Butter fehlen…
  • Warum in drei Gottes Namen habe ich ein Zehnerpack mit MuskatnĂŒssen gekauft??? (Und wo? Ich glaube, auf dem TĂŒrkenmarkt in Berlin… Das nĂ€chste Mal gibt’s was anderes als Andenken!)
  • Leichte BeschĂ€mung auch bei der Entdeckung, dass die Kichererbsendose bereits 2008 abgelaufen ist. GefĂŒhlt dachte ich, es ist erst 5, 6 Monate her, dass ich sie erworben habe, um dieses phan-tas-ti-sche Gericht - wo isses Rezept geblieben? - in den Ofen zu werfen.  Scheinbar ist es eher 5, 6 Jahre her…

( Beruhigung an alle Kundinnen und Kunden, die zum Coaching kommen:  NOCH ist Tee und Kaffee und Mineralwasser da. Und SĂŒĂŸigkeiten auch. Denn die -  watt’n GlĂŒck fĂŒr Sie - mag ich selber nicht.)

Auch wenn es sich immer noch wie eine Art Spiel fĂŒr mich anfĂŒhlt, ahne ich, …. (weiterlesen…)

22. November 2011

Tag 8 des Ich-esse-alles-leer-Selbst-Experiments

Abgelegt unter: Allgemein, Selbst-Experiment — Tags:, — mary @ 08:06

Neue Bezeichnung fĂŒr mein Experiment, das es noch besser trifft. Dank an Conny hierfĂŒr - siehe Kommentar Tag 4.

Muss gleich los. Mir ging und geht noch durch den Kopf, wie das ist, wenn ich NICHT die Wahl oder (finanziellen) MIttel hĂ€tte, mir einfach wieder was zu kaufen und ich tatsĂ€chlich Null Alternative hĂ€tte…

Ich kenne ja schon ein paar Menschen, die von Hartz 4 leben und jeden Cent 10x umdrehen mĂŒssen. Bin mir meines Privilegs, die Wahl zu haben, grad wieder sehr bewusst.

Vorgestern rief Freundin ganz aufgeregt an: Ich habe gehört, du hast nichts mehr zu essen?! Brauchst du Geld??? Habe sie aufgeklĂ€rt - und war ganz gerĂŒhrt: That’s what friends are for… In good times and bad times…

Morgen oder heute Abend wieder mehr und in epischerer Breite.

Ältere Artikel »

Lebenskunst-BLOG is proudly powered by WordPress